Ernst and Young (EY) veröffentlichte im Dezember 2017 eine Studie zu Initial Coin Offerings (ICO’s). Beim Thema Sicherheit stellte die Studie einige sehr bedenkliche Tatsachen fest.

Dabei konnte festgehalten werden, dass 10% der investierten Gelder in ICO’s durch Hacking verloren gingen. Doch warum ist dies der Fall?

Zum Einen profitieren die Angreifer davon, dass in vielen Fällen die Sicherheit nicht priorisiert wird, ein regelrechter Ansturm auf Kryptowährungen und dem damit verbunden Informationschaos besteht und zum Anderen Blockchain-Transaktionen unumkehrbar sind.

Laut Studie besteht ein großes Investitionsvolumen weltweit. In den USA lag 2017 das Volumen bei 1031 Millionen US-Dollar. In Deutschland bei 187 Millionen US-Dollar (151 Millionen Euros). Im Durchschnitt aller 32 betrachteter Länder lag das Volumen bei 104 Millionen US-Dollar. Bei einem Verlust von 10% durch Hacking entstehen hier größere Kapitalverluste. Und diese beinhalten nicht die Verluste, die durch Fehlinvestitionen entstehen können.

Im November 2017 lag der Verlust durch Hacking von Kryptobörsen bei 2 Milliarden US-Dollar.

Je populärer ein ICO und je größer die Ausgabe, desto interessanter ist es für Angreifer sich dort zu betätigen. Im Gegensatz zu Banken, die gegen Hackerangriffe versichert sind, ist das Geld auf einer solchen Börse nicht versichert.

Die Hauptangriffsmethoden, die genutzt werden sind:

  • Phishing Webseiten
  • DDoS-Attacken
  • Hacks von Web-Applikationen und Webseiten
  • Attacken durch Angestellte
  • Attacken auf die IT-Infrastruktur
  • Hacking der Börsen

Viele der Börsen mussten in den letzten Jahren schließen und die Anleger gingen in vielen Fällen leer dabei aus. 2012 wurden bei Bitcoinica 43000 BTC, bei Bitfloor 25000 BTC und 2016 bei Bitstamp 19000 BTC entwendet. Bei einem Kurs von 11300 US-Dollar (24.01.2018) wäre dies ein Verlust von 983.013.000 US-Dollar. Dies sind nur einige der Beispiele.

Abschließend kann mit dem Hintergrund der vorliegenden Informationen nur zur mehr Vorsicht geraten werden. Dies kann z.B. durch eine Überprüfung des ICO durch Experten bewerkstelligt werden. Mit einem starken Partner in Sachen Sicherheit können Sie die Risiken beherrschen. Reduzieren Sie das Risiko für Phishing, härten Sie Ihre Smart Contracts und sichern Sie Ihre Infrastruktur ab.

Gerne stehen wir Ihnen für eine Beratung zur Verfügung.

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Die Studie können Sie hier einsehen